Mein Weg zur Steuerberatung und eigener Kanzlei
Erster Kontakt mit dem Rechnungswesen
Im Volksschulalter musste ich für meine Eltern, die eine kleine Landwirtschaft hatten, das Milchbuch führen. Mit dem Verkauf unserer einzigen Milchkuh wurde mein hoffnungsvoller Karrierestart für Jahre unterbrochen.
Schule
Mit 14 Jahren habe ich meine Ausbildung selbst in die Hand genommen und
mich in der Handelsakademie Laa/Thaya angemeldet.
Der Rechnungswesenunterricht löste aber meistens mehr Fragen als
Klarheiten aus.
Ausbildung zur Steuerberaterin
Parallel zur praktischen Ausbildung habe ich Jahre mit Wochenend-Kursen
und Abend-Seminaren verbracht. Diese wurden vor allem über die Akademie
der Wirtschaftstreuhänder organisiert.
Die Ausbildung beinhaltete betriebswirtschaftlichen, juristischen,
steuerrechtlichen und diesen verwandten Teile.
Im Jahr 1993 war es nach bestandenen mündlichen und schriftlichen
Prüfungsteilen so weit. Ich war nicht nur Steuerberaterin, sondern damals
auch eine der jüngsten.
Beruflicher Werdegang
Je ein Jahr lang war ich in einer kleinen Kanzlei im 11. Bezirk und im
1.Bezirk tätig. Dort war es mir möglich, den Beruf von Grund auf zu
lernen. Von der Belegsortierung bis hin zur Mitarbeit an
Buchprüfungen.
Im Jahr 1987 begann meine Zusammenarbeit mit Hübner & Hübner. Ich
habe diese Kanzlei bei ihrem Weg zur Großkanzlei begeleitet. Von ca. 35
Mitarbeitern zu ca. 150 Mitarbeitern. Im Jahr 2003 war ich Prokuristin und
Teamleiterin. Zu meinen Klienten zählten neben Freiberuflern,
Gewerbetreibenden auch Konzerntöchter, Vereine und Privatstiftungen.
Selbständigkeit
2003 stand ich vor der Wahl, Partnerin einer Großkanzlei zu werden,
oder meinen eigenen, unabhängigen Weg zu gehen. Die Entscheidung hat mir
dann ein Mann abgenommen. Damals 49 cm groß und 3050 g schwer. Mein Sohn
Konstantin.
2006 habe ich meine Kanzleiräumlichkeiten in der Kienmayergasse 31
bezogen.
Im Rahmen meiner Bürogemeinschaft mit einer
Buchhalterin/Personalverrechnerin kann ich das volle Programm einer
Steuerberatungskanzlei bieten. Trotzdem kann ich mich sehr persönlich
einbringen.

